
Und darum feierten wir am Sonntag, 9. November 2025 das Orgeljubiläum von unserem Elmar Halder, der seit 1985 mit unerschütterlicher Hingabe für den musikalischen „Halt“ in unseren Gottesdiensten sorgt.
Elmar bekam ebenso die Medaille und die Urkunde der Diözese von Gemeindeleiterin Elisabeth und Vikar Peter überreicht. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat zu einer ganz feierlichen Agape mit selbstgebackenen Köstlichkeiten ein.
Das Orgelspiel wurde Elmar in die Wiege gelegt – sein Vater spielte von 1947 bis zu seiner Pensionierung, auch sein Onkel Friedrich Halder war Organist. In dem Orgelbuch von Elmars Vater gibt es die Notiz, dass Elmar schon im April 1973, er war 10 Jahre alt, das Stück „Das Waldhorn“ geübt hat.
Sein musikalisches Talent wurde ab da gefördert und Elmar hat schon im zarten Alter von elf Jahren begonnen, Orgelunterricht bei Günther Fetz zu nehmen. Später absolvierte Elmar neben seiner Lehrerausbildung auch die Kirchenmusikausbildung bei Johannes Hämmerle am Konservatorium in Feldkirch.
Seit 1985 begeistert uns Elmar mit seinem Orgelspiel. Er spielte zuerst jeden Sonntag und alle Feiertage. Seit 2011 wechselt er mit unserer lieben Karin Wittrock-Tiefenthaler die Pedale. Ein großes und wertschätzendes Dankeschön an diese Stelle an euch zwei!
Unsere liebe Irmgard Gobber, die Elmar schon seit Kindheitstagen kennt, trug eine selbstverfasste Laudatio vor. Die wertschätzenden Schlussworte: „Lieber Elmar! Danke für deinen Einsatz, die unzähligen Fahrten von Hörbranz auf die Fluh, deine Familie, die dich beim Sonntagsfrühstück vermissen muss, die ungefähr 2.000 Sonn- und Feiertage und natürlich die legendäre Dornenvögel-Melodie am Muttertag!
Reich bist du nicht geworden mit deinem Orgelspiel, aber du hast uns damit reich beschenkt. Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird, es ist eine Arbeit, die unbezahlbar ist! Eine Bitte zum Schluss: Gott gebe, dass es hebe!“
Und vielleicht sitzt in ferner Zukunft dann Elmars Enkel an der Orgel und beschenkt uns mit seinem Spiel – genau so wie Elmar damals mit seinem Vater!
Patricia Clemens
